Andere Länder, andere Zinsen

Zu zahlende Kreditzinsen sind bei weitem höher, als die Renditen, die man erhält, wenn man Geld anlegt – das ist kein Geheimnis und auch nichts Neues.

In unserer Infografik bekommen Sie mehr Informationen über durchschnittliche Zinssätze bei Krediten mit Laufzeiten von 1 bis 5 Jahren und durchschnittliche Renditen bei langfristigen Staatsanleihen und erfahren so, wie Banken etwa bei der Vergabe von Krediten ihr Geld verdienen:

Am ausgeglichensten ist die Situation in Griechenland: Dort zahlen Kreditnehmer durchschnittlich einen Zinssatz von 8,94% p.a. für ihren Kredit, Investoren bekommen etwa auch durchschnittlich 6,38% p.a. Rendite für ihr in langfristige Staatsanleihen angelegtes Geld. Anders sieht es hingegen in Lettland aus: Einen stattlichen Zinssatz von 22,47% p.a. müssen die Letten im Durchschnitt für ihren Kredit bezahlen – Anleger in langfristige Staatsanleihen bekommen für ihr Geld durchschnittlich 2,74% p.a. Rendite. Mit 9,95% beziehungsweise 14% p.a. durchschnittlichem Zinssatz liegen Kredite in Spanien und Polen in der oberen Hälfte der teuersten Kredite in Europa.

Deutschland schneidet bei den Renditen bei langfristigen Staatsanleihen in den von uns aufgeführten Ländern am schlechtesten ab – mit nur 1,33% p.a. können Anleger im Durchschnitt bei langfristigen Staatsanleihen rechnen, was natürlich auch die Kehrseite der hohen Bonität Deutschlands darstellt.

Anders ist die Situation bei digitalen Kreditmarktplätzen. Lendico schneidet die Bank als Mittelsmann aus dem Prozess heraus und kann den Anlegern in der höchsten Risikoklasse Renditen von bis zu 14,25% p.a. bieten.

 

Hier können Sie die Grafik sehen.

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