Kreditwesengesetz (KWG)

KREDITWESENGESETZ (KWG) - BASIS DER BANKENAUFSICHT

Das Kreditwesengesetz (KWG) ist das grundlegende Regelwerk für die Tätigkeit und Beaufsichtigung von Banken und anderen Finanzdienstleistungsinstituten in Deutschland. Es wurde erstmals 1934 in Nachwirkung der Weltwirtschaftskrise eingeführt. Seitdem haben vielfache Änderungen stattgefunden. Anpassungserfordernisse ergeben sich immer wieder aufgrund der internationalen Harmonisierung von Bankenaufsichtsnormen oder von Entwicklungen im Bankenbereich wie zum Beispiel der Finanzkrise.

Auf der Grundlage des Kreditwesengesetzes (KWG) sind im Zeitablauf eine Vielzahl ergänzender Vorschriften und Verordnungen erlassen worden. Wichtige Regelungsbereiche des Gesetzes betreffen die Informations-, Auskunfts- und Ausweispflichten der Kreditinstitute gegenüber der Bankenaufsicht. Es enthält ferner Rechte und Pflichten der Bankenaufsicht bei der Überwachung. Außerdem werden wichtige Strukturvorgaben zur Geschäftstätigkeit der Kreditinstitute geregelt. Sie beziehen sich vorzugsweise auf die Solvabilität und Liquidität und machen Vorgaben zur Eigenmittelaustattung und zu Bilanzstrukturen der Institute. Das Kreditwesengesetz (KWG) verfolgt das Ziel, Bankkunden zu schützen und insgesamt die Funktionsfähigkeit des Bankensektors in Deutschland sicherzustellen.

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