Umsatzsteuer

UMSATZSTEUER - PFLICHTABGABE FÜR LIEFERUNG UND LEISTUNG

Bei der Umsatzsteuer (USt) handelt es sich um eine Steuer, die beim Austausch von Lieferung und Leistung entsteht. Die Bemessungsgrundlage stellt der Nettoerlös dar, den das Unternehmen durch die Erbringung dieser Leistung erwirtschaftet. Im Gegenzug kann es die ihm in Rechnung gestellte Vorsteuer (VSt) von der an das Finanzamt abzuführenden USt abziehen. Sowohl USt als auch VSt zählen nicht zu den betrieblichen Kosten, da sie sich auf den zu versteuernden Erlös nicht auswirken.

Bereits 1967 löste der Begriff Umsatzsteuer im Rahmen der Harmonisierung des Steuersystems den auch heute noch gebräuchlichen Ausdruck Mehrwertsteuer ab. An die Stelle des alten Umsatzsteuersystems trat die Allphasen-Netto-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug (Allphasensteuer). Die Allphasensteuer ermöglicht eine Besteuerung in jeder Phase der Wertschöpfung. Der Sinn liegt darin, das der Verkäufer nicht weiß, ob seine Ware am Ende der Wertschöpfungskette steht. Durch die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs stellt der Staat sicher, dass wirklich nur der Endkunde respektive ein nicht zum Vorsteuerabzug berechtigtes Unternehmen mit der Umsatzsteuer belastet wird.

Fachbegriffe einfach erklärt von A -Z

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